In letzter Zeit bin ich eher ungern auf Instagram oder Facebook unterwegs.

Ohne meinen Blog hätte ich vermutlich beides gar nicht. Ist irgendwie einfach nicht so meine Welt, vor allem Instagram. Weil ich eher die Schreiberin bin, als die Poserin und mich das ständige „welches Bild könnte ich als nächstes dazu posten?“ irgendwie nervt. Noch dazu findet unter meinen Bildern nur selten echter Austausch statt. Entweder mache ich was falsch, oder meine Zielgruppe ist einfach ebenfalls nicht auf Instagram.

Außerdem geht es in den sozialen Medien gerade gefühlt hauptsächlich um Corona oder das Thema „geimpft oder ungeimpft“ und die eine Partei hetzt gegen die andere.

Soziale Netzwerke: Fluch und Segen

Soziale Netzwerke können ganz schön anstrengend sein. Menschen trennen, diskriminieren und runterziehen. Mobbing im Netz ist ein riesiges Problem der aktuellen Zeit, von dem leider zahlreiche Menschen betroffen sind.

Trotzdem können soziale Netzwerke auch sein, was schon im Namen steckt: Eine ganz wunderbare Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen. Und natürlich habe auch ich über Facebook schon ganz tolle Menschen kennengelernt und das möchte ich nicht missen.

Aktuell muss ich jedoch sehr viel ausblenden, wenn ich durch meinen News-Feed scrolle, denn ich merke: Vieles, was ich da lese, tut mir einfach nicht gut. Und damit meine ich nicht nur die aktuelle Situation, sondern auch das sich häufig gegenseitige Kritisieren in Mamagruppen bei allen möglichen Themen.

Nach dem Lesen denke ich dann nicht selten: Hätte ich die Zeit mal lieber für einen Spaziergang in der Natur oder für eine schöne Meditation genutzt. Denn wenn die äußere Welt sich so im Sturm befindet, wie momentan, merke ich immer wieder, wie gut es mir tut, die Ruhe und den Frieden in mir selbst zu finden.

Und ja, wir können natürlich wählen, den Fernseher aus zu lassen (wir zum Beispiel besitzen gar keinen), oder nur noch Dinge zu konsumieren, die uns gut tun und uns stärken, statt runterziehen. Und das sollten wir auch tun!

Doch dafür wäre es auch hilfreich, wenn es einen geschützten Raum gäbe, in dem man sich austauschen könnte. Zum Beispiel ein soziales Netzwerk ohne Diskriminierung, aufgesetzte Fotos, Mobbing, Spam und Werbeanzeigen.

Eine echte Alternative zu Facebook und Co.

Ökodorf statt Instagram

Denn der Austausch mit anderen ist natürlich wichtig und kann sehr wertvoll sein. Und gerade in Zeiten, in denen persönliche Treffen nur begrenzt möglich sind, ist es wunderbar, dass wir das Internet haben und damit große räumliche Distanzen im Nullkommanix überbrücken können, um uns mit anderen auszutauschen.

Das Mütterimpulse Ökodorf

Ich sehe meine Vision inzwischen ganz deutlich vor mir: Mit dem Mütterimpulse Ökodorf möchte ich ab Januar 2022 eine geschützte Plattform schaffen, für gleichgesinnte Mamas. Mamas, die ein bindungsorientiertes Familienleben leben wollen und denen unsere Natur, und damit eine umweltbewusste/nachhaltige Lebensweise, am Herzen liegt.

Dabei soll sich das Dorf nicht auf den virtuellen Austausch beschränken, sondern ich wünsche mir, dass wir wirklich in echt und im „real life“ als Gemeinschaft und Freundinnen zusammenwachsen.

Dass wir uns persönlich mit unseren Familien treffen, sobald es wieder möglich ist, gemeinsame Urlaube verbringen oder je nach Wohnort zusammen Waldspielgruppen, freie Schulen oder Stillcafés gründen.

Lasst uns füreinander da sein, wenn wir Unterstützung brauchen und gemeinsam Lösungen finden.

Lasst uns in diesen stürmischen Zeiten tiefe Verbindungen schaffen und gemeinsam unser Licht in die Welt hinaus tragen!

Und dabei ist es ganz egal, ob wir damit zu dritt beginnen, oder ob unser Ökodorf gleich ganz viele Mitglieder haben wird. Jede Mama, die von Herzen dabei sein mag, ist willkommen.

Wenn du dich von meinen Worten angesprochen fühlst, dann trage dich gerne hier auf der Warteliste ein, um informiert zu werden, sobald sich in wenigen Wochen die Tore des Mütterimpulse Ökodorfes öffnen.

Ich wünsche dir eine gute Zeit und würde mich freuen, wenn wir uns schon ganz bald persönlich noch besser kennenlernen können. Bis dahin lege ich weiter im Hintergrund die Fundamente für unser Ökodorf, sodass wir gut vorbereitet in unsere Dorfgemeinschaft starten können.

Alles Liebe
deine Sophie

Ökodorf statt Instagram
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