Buchrezension | Ich bin ja schon lange ein Fan vom Selbermachen in allen möglichen Bereichen. So backe ich zum Beispiel seit vielen Jahren unser Brot selbst. Außerdem stelle ich in meiner Artikelserie Aus der Natur in die Küche immer wieder Rezepte vor, für Dinge, die ich selber gemacht habe (zum Beispiel Holundersirup, Kapuzinerkressebutter und anderes). Da war ich natürlich auch neugierig auf das Buch „Selber machen statt kaufen“ für den Themenbereich „Küche“, das ich freundlicherweise vom smarticular Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt bekommen habe. Heute möchte ich dir einen kleinen Einblick in das Buch geben!

selbermachen

Warum überhaupt selber machen?

Wenn du dich selbst für ein bewusstes und nachhaltiges Leben interessierst (wovon ich ausgehe, sonst würdest du meinen Blog nicht lesen), dann weißt du sicherlich schon, welche Vorteile es hat, bestimmte Fertigprodukte lieber selbst herzustellen. Trotzdem hier nochmal ein paar Punkte dazu:

  • Statt ungesunder und künstlicher Inhaltsstoffe, die wir zum Teil nicht einmal kennen, enthalten selbst gemachte Alternativen nur natürliche Zutaten. Manche davon können wir sogar selbst anbauen oder vor der Haustür sammeln.
  • Selbermachen spart Verpackungsmüll und andere Ressourcen, da du regionale und saisonale Zutaten verwenden kannst.
  • Selbst gemachte Produkte sind fast immer billiger als gekaufte.
  • Selber machen macht Spaß! 🙂

Um welche Rezepte geht es im Buch?

Wenn du es ganz genau wissen willst, kannst du dir hier in der Leseprobe das Inhaltsverzeichnis anschauen.

Die grobe Aufteilung erfolgt in folgende Kapitel:

1. Fertigprodukte ersetzen

Hier geht es zum Beispiel darum Gemüsebrühe, Naturjoghurt, Balsamico-Creme, Ketchup oder Apfelessig selberzumachen. Auch ein Rezept für Mayonnaise ist dabei, das findest du allerdings auch hier auf dem smarticular Blog.

2. Aus der Natur

Hier geht es darum, welche Lebensmittel wir in der Natur sammeln können (zum Beispiel Brennesseln, Löwenzahn…) aber auch selbst anpflanzen können (Kräuter, Sprossen).

3. Gebäck

Hier tummelt sich alles, was gebacken wird, Brot (auch Sauerteig-Brot), Brezeln, Knäckebrot, außerdem sind ein paar Tipps aufgeführt, welche Ei-Alternativen es gibt und wie du veganen Eischnee machen kannst.

4. Aufs Brot

In diesem Kapitel gibt es Rezepte für Brotaufstriche: Schokocreme mit Avocado (hat uns nicht so überzeugt), Nusscreme, Veganer Frischkäse und co.

5. Nicht wegwerfen

Wie du aus Gemüseresten eine eigene Tütensuppe herstellen kannst, was tun mit Orangenschalen oder braunen Bananen? Ich habe zum Beispiel gestern das Rezept für Bananenkekse ausprobiert. Sie schmecken.. naja… ziemlich bananig und gesund. 🙂 Aber ich bin mir sicher, im Alter von 1-3 Jahren wäre das was Tolles für unterwegs gewesen, für meine Kinder!

6. Gesundmacher

Hier geht es um Hausmittel, die du selber machen kannst. Hustensaft, Halsbonbons, Ingwer-Cracker und Co.

7. Getränke

Natürlich ist es auch möglich, deine eigene Pflanzenmilch zu machen, statt sie zu kaufen. Hier gibt‘s Rezepte für Mandel-, Dinkel- oder Hafermilch, Sojadrink, Milchkefir und mehr.

8. Naschen

Und zu guter Letzt dürfen natürlich auch die Naschereien nicht fehlen: Gemüsechips, Popcorn, Schokolade, Kekse oder Eis.

Mehr Infos zum Buch:

Selber machen statt kaufen – Küche
Smarticular Verlag
ISBN: 978-3-946658-03-0
Preis: 14,95 Euro
21 x 15 cm Soft-Cover, 192 Seiten, mit 76 farbigen Abbildungen

Du kannst das Buch hier über die smarticular Website oder hier bei Amazon (Affiliate-Link) kaufen.

Mein Fazit

Den Gedanken hinter dem Buch finde ich prima! Was die Rezepte angeht, merke ich, dass mich nicht alle ansprechen, was sicherlich auch normal ist. Aber zum Beispiel warum man Brot in Gläsern backen sollte, hat sich mir irgendwie nicht erschlossen? Für einige Rezepte braucht man auch recht spezielle Zutaten, die ich jetzt nicht so spontan im Haus hätte: Kartoffelstärke, Johannisbrotkernmehl oder Kieselerde (was ist das überhaupt?) zum Beispiel. Was ich auf jeden Fall mal ausprobieren möchte, sind Ketchup und Mayonnaise. Und auch die Nusscreme und die Pizza-Cracker klingen lecker. Von daher ist das Buch auf jeden Fall inspirierend! 🙂 Falls du erstmal mit ein paar Rezepten starten willst, findest du Ideen dafür auch auf der tollen Website smarticular.net. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Welche Erfahrungen hast du mit dem Selbermachen statt kaufen von Fertigprodukten gemacht? Gibt es Produkte, die du regelmäßig selbst herstellst? Dann berichte gerne in den Kommentaren von deinen Erfahrungen oder teile deine Rezepte mit uns. Ich freu mich drauf!

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Selber machen statt kaufen – Alternativen zu Fertigprodukten
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2 Kommentare zu „Selber machen statt kaufen – Alternativen zu Fertigprodukten

  • 2020-05-11 um 07:40
    Permalink

    Liebe Sophie,
    Wir machen aus unseren überreifen, braun/schwarzen Bananen immer Pancakes. Das ist super einfach und die Kinder lieben sie. Die schmecken bei uns aber auch den großen Leuten!
    1 weiche Banane mit der Gabel zerdrücken bis es richtig schöner Matsch ist. Ein Ei dazu, dann 2 Esslöffel Mehl und eine Messerspitze Weinsteinbackpulver. Alles gut verrühren und dann in der Pfanne kleine Klekse ausbacken. Fertig. Frisch schmecken sie am besten. Oder mit Schokocreme 😉

    Antworten

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