Hier folgt heute ein Gastbeitrag von Sina Martin. Sie ist Mutter von zwei Kindern und wickelt mit Begeisterung mit Wollwindeln. In ihrem Artikel gibt sie ein paar Tipps rund um das Wickeln mit Wolle und am Ende bekommt ihr einen Rabattcode für den BÄRENKIND Shop, mit dem sie durch die Herstellung von Wollwindeln ein weiteres Standbein des Familienbetriebes Martin Bären geschaffen hat.

Wollwindeln

Gastartikel mit unbezahlter Werbung

Warum Wollwindeln?

Wolle ist schon ein wahres Hightech-Material der Natur, denn es hat ganz erstaunliche Eigenschaften. Viele Kinder tragen Kleidung aus Wolle bzw. Wolle/Seide, da diese im Sommer kühlt und im Winter warm hält. Die Schmutz- und Geruch-abweisende Wirkung machen ein Waschen nur selten notwendig.
Genau diese Eigenschaften machen sich Stoffwindeln aus Wolle zu nutzen: Wollwindeln bestehen fast ausschließlich aus natürlichen Materialien: im Inneren aus Schafwolle und Außen meist aus Baumwolle. Wolle ist antibakteriell und sehr angenehm weich auf der Haut.
Als meine zweite Tochter geboren wurde, wollte ich keinen Müll auf ihre Kosten produzieren und daher mit Stoff wickeln. Es gibt ganz verschiedene Stoffwindelsysteme – Wollwindeln haben mich gleich begeistert.

Wie fängt man an?

Die Umstellung von Wegwerf- auf Stoffwindeln muss nicht abrupt erfolgen. Je nach Möglichkeit kann man sich Stück für Stück – also Windel für Windel – ausstatten. Von den Wollwindeln (auch Wollüberhosen genannt) braucht man ca. 4-5 Stück. Diese werden mit Saugeinlagen gefüllt, die bei jedem Wickeln gewechselt werden. Als Saugeinlage kann man zB eine Mullwindel oder ein kleines Handtuch verwenden.
Ich habe am Anfang eine Stoffwindelberaterin besucht und mir alles direkt zeigen lassen. Diese findet das passende System, erklärt alles ganz genau und stellt Leihpakete zum Testen. Es gibt viele Berater in in der Nähe und auch online. (Anmerkung von Sophie: Hier habe ich früher auf meinem Blog ein Interview mit Anne aus Münster geführt, die Stoffwindelberaterin ist.)

Ab wann kann man mit Wolle wickeln?

Man kann Wollwindeln direkt ab Geburt benutzen. Viele fangen jedoch an sobald der Nabelschnurrest abgefallen ist. Auch später wenn das Kind schon etwas älter ist und man sich fragt ob sich das noch lohnt: Na klar! Jede gesparte Wegwerfwindel zählt! Gerade auch beim Trockenwerden helfen Stoffwindeln, denn das Kind spürt viel besser wenn es in die Windel gemacht hat. Und ist das Kind trocken können die Windeln problemlos weiterverkauft werden.

Wie hoch ist der Waschaufwand?

Ich wasche ca. alle 2-3 Tage die benutzen Saugeinlagen. Bis dahin sammele ich diese in einem Wetbag, das ist eine wasserdichte Tasche in der Größe einer Waschmaschinenladung.
Meine Wollüberhosen müssen dank der selbstreinigenden Wirkung nur alle 4-6 Wochen gewaschen werden oder wenn sie schmutzig geworden sind.
Ich muss sagen, ich bin richtig froh über mein Wickelsystem. Ich spare Müll und auf Dauer auch einiges an Geld im Vergleich zu den Wegwerfwindeln. Noch dazu sehen die Windeln toll aus und machen uns richtig Freude beim Wickeln.

Deswegen habe ich mich auch 2020 dazu entschieden, in meiner Manufaktur Wollwindeln als Sortimentserweiterung herzustellen und habe die Marke BÄRENKIND gegründet. Besonders stolz bin ich auf meine Wollwindeln mit Wollbündchen an den Beinen. Diese sind besonders bequem und passen sich an den verschiedenen Babybeinchen an. Wollwindeln – die natürlichsten, bequemsten (und schönsten) Windeln.

Rabattcode – 5% für euch!

Sina hat für euch einen Gutscheincode eingerichtet, mit dem ihr bei Bestellungen im BÄRENKIND Shop 5% Rabatt bekommt. Der Code lautet: *32340* und hier könnt ihr im BÄRENKIND Shop stöbern. (Partner-Link)

Vielen Dank für deinen Einblick zum Thema Wollwindeln, liebe Sina! Erzählt uns doch gerne in den Kommentaren, ob ihr auch so große Fans von Wollwindeln seid, oder für welches Wickelsystem ihr euch entschieden habt. Oder seid ihr vielleicht sogar windelfrei unterwegs? 🙂

Wollwindeln – der natürlichste Weg, ein Baby zu wickeln

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